Mitgliederversammlung am Donnerstag, 19. März 2026

In einer harmonisch verlaufenen Mitgliederversammlung wurden am Donnerstag, dem 19.03.2026, im Holz- und Touristikzentrum nach den Jahresberichten des 1. Vorsitzenden und des Schatzmeisters sowie der Entlastung des Vorstands die Vorstandsmitglieder Dietmar Weber (2. Vorsitzender) und Boris Kramer (Beisitzer) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Im weiteren Verlauf wurden verschiedene Ideen zur Arbeit der Kulturellen Vereinigung erörtert.
Das Protokoll der Versammlung finden Sie unter folgendem Link:  Protokoll_MV_2026

Matthias Deutschmann im Habbels

Vor voll besetztem Saal trat am 26.10.2025 Matthias Deutschmann mit seinem Programm „Propaganda a la carte“ in der Kulturbühne Habbels auf. Der seit vielen Jahrzehnten aktive Kabarettist trug seine Texte mit viel Engagement und schnellem Sprechtempo vor, wenige Gesangseinlagen einbezogen.  Inhaltlich bot der Künstler eine weitgehende sehr eigenständige z.T. auch eigenwillige Sichtweise auf aktuelle politische Themen und spannte jeweils einen großen Bogen in die Vergangenheit. Beim Schwerpunktthema Nahost-Konflikt gab er eine ausführliche und z.T. humoristische Betrachtung von Abraham über Moses bis heute. Auch die AFD und die Gefahr einer rechten Machtübernahme in Deutschland beschäftigten den Autor sehr. Er macht sich keine großen Sorgen, dass sich 1933 wiederholt, schlägt aber für den Fall einer Machtübernahme durch Björn Höcke die Gründung eines Vereins „Kommt Rat, kommt Tat, kommt Attentat“ vor. Viele seiner Vorschläge sind Anstöße zum Nachdenken – und das soll Kabarett ja leisten.

Können Schubladen denken?

Denken können Schubladen vermutlich nicht, aber das Denken in Schubladen ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher (Vor-) Urteile. Das entlarvte die Kabarettistin Eva Eiselt bei ihrem Auftritt im Habbels am Sonntag dem, 13.04.2025. In ihren Songs, die sie auf einem zur Schublade umgebauten Keyboard begleitete, und ihren Textbeiträgen präsentierte sie vor ausverkauftem Haus auf höchst humorvolle Art und Weise, eine Vielzahl von typischen menschlichen Verhaltensweisen. Hier einige Fotos:

 

 

Klassische Komödie mit sieben Schauspieler/innen in Bestform

Mit Molieres „Der Geizige“ erlebten die knapp 100 Zuschauer/innen in der Aula des Schulzentrums einen Theaterklassiker, wie man ihn sich nur wünschen kann. In der dem Originaltext nahen Inszenierung von Jan Bodinus sorgte die Komödie am Altstadtmarkt aus Braunschweig zum wiederholten Male für einen sehr gelungenen Theaterabend. Kalle Pohl zeigte in der Titelrolle trotz einer Erkältung sein ganzes komisches Talent, aber auch die Mitspieler/innen Paul Hölters, Fiona Sonnemann, Inga Jamry, Kay Szacknys, Jana Engel und Andreas Werth präsentierten sich in Bestform. Hier einige Eindrücke aus der Aufführung:

Musical-Besuch – ein voller Erfolg: Grandiose MY FAIR LADY-Aufführung im Theater Hagen

52 Personen aus den Gemeinden Schmallenberg, Eslohe und Meschede erlebten im ausverkauften Großen Haus des Theaters Hagen eine spritzige, temperamentvolle Aufführung des Musicals MY FAIR LADY. Eine grandiose Inszenierung wurde dem Publikum geboten. Hier stimmte einfach alles: Großartige Bühnenbilder, phantasievolle Kostüme, ein gut aufgelegtes Philharmonisches Orchester Hagen und nicht zuletzt die Akteure (Sänger/-innen, Schauspieler/-innen, Ballett Hagen, Chor des Theaters Hagen), die in jeder Hinsicht überzeugten. Besonderes vom Publikum gefeiert wurden Vera Lorenz als Eliza Doolittle, Ansgar Schäfer als ihr trinkender Vater Alfred P. Doolittle (hinreißend seine urkomischen Tanzeinlagen) sowie Richard van Gemert als Professor Henry Higgins. Nach der dreistündigen Vorstellung wollten der Applaus und die Bravo-Bekundungen im Stehen nicht enden. Bleibt noch zu erwähnen, dass in der Pause die Gäste aus dem Sauerland vom 1. Vorsitzenden des Theaterfördervereins Hagen e. V., Dr. Jürgen Bild sowie vom neuen Intendanten des Theaters Hagen, Soeren Schumacher, mit einem Glas Sekt begrüßt wurden. (Text: Paul Siepe; Foto: Björn Hickmann)

Künstlerinnen-Duo begeistert Publikum

„Inspiration Populaire“, so hatten die Cellistin Estelle Revaz und die Pianistin Anaïs Crestin ihr Konzert überschrieben, das sie am vergangenen Sonntag (09.02.) im Kammermusiksaal des Musikbildungszentrums Südwestfalen in Bad Fredeburg präsentierten. Auf dem Programm standen Kompositionen, „die von verschiedenen traditionellen Kulturen inspiriert sind und miteinander in Dialog treten“, so die beiden Künstlerinnen. Estelle Revaz und Anaïs Crestin, die Konzerte in ganz Europa und Südamerika geben, spielten Werke von Manuel da Falla, Leoš Janáček, Robert Schumann, Alberto Ginastera und David Popper.

Als Veranstalter dieses großartigen Konzerts freuen wir uns über die positive Reaktion der Zuhörer/innen. Eine Konzertbesucherin bedankte sich schriftlich mit den Worten: „Vielen Dank, dass sie diese exzellenten, temperamentvollen Künstlerinnen, die ein ungewöhnliches Programm ausgewählt hatten, für die Kulturelle Vereinigung engagiert haben.“  Das begeisterte Publikum spendete lang anhaltenden Beifall im Stehen. Das Künstlerinnen-Duo bedankte und verabschiedete sich mit zwei Zugaben. (Text und Fotos: Paul Siepe)

Musikalisch schwungvoll ins Neue Jahr 2025

„Molto virtuoso“ war das diesjährige Neujahrskonzert überschrieben, zu dem wir zusammen mit der Sparkasse Mitten im Sauerland und der Stadt Schmallenberg in die festlich geschmückte Stadthalle eingeladen hatten. Die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung des französischen Dirigenten Olivier Tardy hatte nicht zu viel versprochen. „Mitreißende Musik voll Tempo und guter Laune“ wurde den mehr als 650 Konzertbesucherinnen und -besuchern virtuos präsentiert.

Nach der Schmallenberger Festouvertüre von Tobias Schütte und den Neujahrsgrüßen des Bürgermeisters Burkhard König …

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