Jubiläumsfeier und „Queenz of Piano“

Wie schon bekannt, feiern wir in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen der Kulturellen Vereinigung Schmallenberger Sauerland. Das Jubiläum werden wir am Sonntag, dem 24. Februar 2019, im Musikbildungszentrum Bad Fredeburg mit einem Festakt und einem Konzert besonders feiern. Wir beginnen um 19 Uhr im Foyer des Musikbildungszentrums mit einem Sektempfang und einigen Grußworten. Im Anschluss daran erleben wir die „Queenz of Piano“ in einem Konzert mit zwei Flügeln.

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Die beiden klassischen Pianistinnen Ming und Jennifer Rüth haben sich zusammengetan, um zu zeigen, dass Klaviermusik richtig Spaß machen kann und es zwischen ernster und Unterhaltungsmusik keine Grenzen gibt. Heraus gekommen ist ein „musikalisch-akrobatisch-kabarettistisches Gesamtkunstwerk“, für das die beiden bereits mit Kleinkunstpreisen ausgezeichnet wurden.

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Eintrittskarten können über das Kontaktformular dieser Homepage reserviert werden, bitte klicken Sie hier …

Volles Haus bei „Biedermann…“

Eine beeindruckende Inszenierung des Klassikers „Biedermann und die Brandstifter“ erlebten die Zuschauer/innen, darunter auch 30 Schüler/innen des Literaturkurses des Gymnasiums, in der bis auf den letzten Platz besetzten Theateraula. Das Ensemble des Theaters Schloss Maßbach präsentierte eine werkgetreue Fassung des zeitlos aktuellen Stückes von Max Frisch in einer variablen Kulisse.

Der Chor der Feuerwehrleute als Video-Einblendung kann Biedermann trotz eindringlicher Warnungen nicht überzeugen.
Mit einem Abendessen will Biedermann die Brandstifter zu seinen Freunden machen (v.l.): Schmitz (Alexander Bräutigam), Gottlieb Biedermann (Marc Marchand), Babette Biedermann (Susanne Pfeiffer), Dienstmädchen Anna (Anna Schindlbeck) und Eisenring (Benjamin Jorns).
Anna, Gottlieb und Babette realisieren die Bedrohung, die von den Brandstiftern ausgeht
Der ehemalige Ringer Schmitz gibt eine Vorstellung als „Jedermann“.

Fulminanter Auftakt ins Jubiläumsjahr

Mit dem Neujahrskonzert erlebten ca. 750 Zuhörerinnen und Zuhörer im Kurhaus Bad Fredeburg einen fulminanten Auftakt ins Jubiläumsjahr 2019. Das Philharmonische Orchester Hagen spielte unter Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton ein Konzert mit anspruchsvollen Stücken von Gershwin, Schostakowitsch, Hindemit, Bernstein und Ellington. Nachdem auch Johann Strauß‘ „An der schönen blauen Donau“ erklungen war, folgte als Uraufführung die „Schmallenberger Festouvertüre“. Dieses Musikstück hat Tobias Schütte aus Berghausen im Auftrag der Kulturellen Vereinigung komponiert. Peter Vogt, Vorsitzender der Vereinigung, „überreichte“, das Stück allen Schmallenbergerinnen und Schmallenbergern als Geschenk zum 775-jährigen Stadtjubiläum.

Nachdem Peter Vogt (vorne links) die Schmallenberger Festouvertüre der Stadt zum Geschenk gemacht hat, erläutert der Komponist Tobias Schütte sein Werk.

Beeindruckender Theaterabend

Vor fast vollbesetzter Aula im Schulzentrum präsentierte das Landestheaters Detmold die Komödie „Der Partylöwe“ von Lars Albaum. Das überaus spielfreudige Ensemble präsentierte sich in Bestform und verschaffte dem Publikum einen humorvollen und beeindruckenden Theaterabend.

Tim (Adrian Thomser) erklärt Isabel und Gisberth Storch (Natascha Mamier, Patrick Hellenbrand), wie er es schaffen will, den humorlosen Gisberth zum Partylöwen zu machen.

Der Minister Dr. Schelling (Henry Klinder) hält Tim (Adrian Thomser) für Gisberth Storch und plaudert die Machenschaften aus, mit denen er unsaubere Geschäfte macht.

Der Comedian Tim (Adrian Thomser), seine Ex-Geliebte (Jorida Sorra), Gisberth und Isabel Storch (Patrick Hellenbrand, Natascha Mamier).

Fotos von der Aufführung „Hokuspokus“

Leider fanden nur knapp 50 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Aula des Schulzentrums als das Filmtheater aus Essen die Komödie „Hokuspokus“ von Curt Goetz präsentierte. Die Anwesenden bereuten ihr Kommen nicht, weil das Ensemble eine  in Schwarz-Weiß-Optik und im Stil der Filme der 1950er Jahre gehaltene Inszenierung sehr überzeugend präsentierten. Die folgenden Fotos geben einen kleinen Einblick in die Aufführung:

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Kabarett mit Frank Lüdecke am 11.11.18 im „Habbels“

Wie in jeder Spielzeit haben wir auch für 2018/19 einen hochkarätigen politischen Kabarettisten für unser Programm engagiert. Am Sonntag, 11.11.2018,  gastiert Frank Lüdecke mit seinem Programm „Über die Verhältnisse“ um 19.00 Uhr in der Kulturbühne „Habbels“.

In seinem Programm wirft der häufig auch in Fernsehsendungen wie „Satiregipfel“ oder „nuhr im Ersten“  auftretende und vielfach ausgezeichnete Kabarettist  einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer, die sich etwa fragen, ob es noch „Familie“ oder schon „Whatsapp-Gruppe“ heißt? Erleben Sie politisches Kabarett, das hintersinnig und zugleich witzig und unterhaltsam ist . Weitere Informationen finden Sie hier...

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 15€ an den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse oder per Kurznachricht über das Kontaktformular dieser Homepage, klicken Sie bitte hier…

Impressionen vom „Kleinen Wassermann“

Gut 100 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die Inszenierung des Westfälischen Landestheaters  von Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“ in der Aula des Schulzentrums. Hier einige Impressionen:

Szenenausschnitt aus der Inszenierung des Landestheaters, v.links: Ina-Lena Dinse als Forelle, Felix Zimmermann als Wassermannvater, Banar Fadil als kleiner Wassermann und Julius Schleheck als Karpfen Cyprinus

Der Wassermann (Banar Fadil) erzählt den Fischen im Mühlenweiher von seinen Erlebnissen bei den Menschen: den beiden Forellen (Ina-Lene Dinse und Johanna Pollet) und dem dicken Karpfen Cyprinus (Julius Schleheck)

Blick in die ersten Reihen des Zuschauerraumes. Viele der kleinen Besucher stellten sich auf die Stühle oder setzten sich auf die Saalstufen, um noch näher am Bühnengeschehen zu sein.

Die fünf Schauspieler/innen bei einem der zahlreichen Songs v.li: Ina-Lena Dinse als Wassermannmutter, Felix Zimmermann als Wassermannvater, Banar Fadil als kleiner Wassermann, Johanna Pollet als Forelle und Julius Schleheck als Karpfen Cyprinus

Programm der Spielzeit 2018/19 online

Es ist soweit! Heute können wir das Programm der Spielzeit 2018/19 veröffentlichen. Während am Abend die Mitglieder der Kulturellen Vereinigung im Musikbildungszentrum Bad Fredeburg das Programm vorgestellt bekommen, ist es ab sofort auch hier auf der Homepage anzuschauen. Eine Übersicht finden Sie in der rechten Spalte unter Programm 2018/19 oder im Menü unter „Progamm“. Wir hoffen, dass wir für viele Kulturinteressierte in Schmallenberg wieder ein attraktives Angebot zusammengestellt haben und freuen uns auf viele schöne Theater- und Konzertabende.

Nach der Spielzeit ist vor der Spielzeit

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

die Spielzeit 2017/18 ist mit dem Auftritt von Fritz Eckenga zu Ende gegangen und wir sind froh und stolz, auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit zurückblicken zu dürfen. Das Programm stand durchgehend auf einem sehr hohen Niveau und die Zuschauerzahlen sind gegenüber den vorhergehenden Jahren deutlich angestiegen. Wir bedanken uns bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Wir hoffen, dass wir den positiven Trend in der Spielzeit 2018/19 fortsetzen können. Die Planungen dafür sind weitgehend abgeschlossen, letzte Verabredungen müssen noch getroffen und Verträge unterschrieben werden. Für den 12.07.2018 planen wir die Vorstellung des neuen Programms im Musikbildungszentrum Bad Fredeburg. Dann wird auch das Programmheft 2018/19 vorliegen und Termine und Inhalte des Programms können auf dieser Homepage eingesehen werden. Bis dahin wird hier nur bei Bedarf Neues eingestellt werden.

 

Besonderer Abend: Kabarett mit FRITZ ECKENGA

Teilweise spielte Eckenga sein Programm in einem Zottelfell. Auf die Frage nach dem „Warum?“ verwies er an seinen Regisseur, dessen Einfall das gewesen sei. Vermutlich wollte er damit seine These, der Mensch sei ein Trocken-Nasen-Primat, unterstreichen.

Das war ein besonderer Abend zum Abschluss der Spielzeit 2017/18. Die Schulaula war voll besetzt und der Dortmunder Kabarettist Fritz Eckenga war trotz der Niederlage seines Lieblingsvereins am Nachmittag in Bestform. Teilweise in ein Zottelfell gekleidet, ansonsten aber einfach in T-Shirt und Jeans, bescherte er den Zuschauerinnen und Zuschauern einen sowohl nachdenklich als auch lustigen Abend. Im ersten Teil warf er einen Rückblick in seine Kindheit und spielte kurz Kunstfiguren aus seinen früheren Programmen an (Fußballmanager, Bademeister). Der Titel des aktuellen Programms „Nehmen Sie das bitte persönlich“ wurde dabei deutlich, denn Eckenga reflektierte sehr persönlich über sich, seine Rolle als Künstler und sein Verhältnis zum Publikum. Er mache sich Sorgen, vom Publikum in Sozialen Netzwerken „disliked“ zu werden, er könne sich auch vorstellen, dass Zuschauer ihr Eintrittsgeld zurückverlangen, was mit der „Amazonisierung“ des Alltags zu erklären sei. Trotz dieser Sorgen fühlte sich das Publikum gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Nach der Pause dann Kabarett im erwarteten Stil: Unter dem Oberthema „Ängste der Menschheit“ lieferte Eckenga überaus wortgewandt ein Feuerwerk an Themen, die er auf seine unnachahmliche Weise kommentierte. Ängste vorm Stau auf der Autobahn wurden ebenso kommentiert wie Dinge, die mit Krankheit und Sterben zusammenhängen (Bakterien, Operationen, Patientenverfügung). Bei diesen und anderen Themen nutzte er viele Gelegenheiten auch links und rechts seines eigentlichen Gedankengangs treffende Pointen zu setzen und die Gelegenheit, Politisches zu kommentieren. „Wenn Jens Spahn länger Gesundheitsminister bleibt, werden kleinere operative Eingriffe demnächst vom Krankenhauspförtner durchgeführt.“ Pegida und AFD, die er als Dachverband für die Verbreitung von Angst titulierte,  empfahl er den Druck in ihren Köpfen unter Zuhilfenahmen geeigneter Bakterien „durch Darmentleerung entweichen zu lassen“. Mit einer „Schüppe Zuversicht“ wollte Eckenga sein Programm beenden. Deshalb rief er seinen verstorbenen „Oppa“ an, der sich aus einer „Cloud“ meldete und den Auftritt seines Enkels großväterlich freundlich kommentierte und ihn ermutigte, so weiterzumachen.

Das Publikum in der ausverkauften Schulaula bedankte sich mit kräftigem Applaus für einen beeindruckenden Kabarett-Abend.

Das Publikum belohnte das zweistündige Programm mit starkem Applaus und erhielt zwei Texte aus den Gedichtsammlungen des Kabarettisten als Zugabe, wobei das Gedicht von der Erschaffung Westfalens besonderen Anklang fand. Auch für Schmallenberg hatte Eckenga, der schon häufiger privat Urlaub im Schmallenberger Sauerland gemacht hat, noch einen Hinweis: „Ich weiß, dass einige Schmallenberger sich einen geeigneteren Theatersaal für Veranstaltungen wie diese wünschen. Angesichts der niedrigen Decke, der Garderoben und der völlig veralteteten Licht- und Tontechnik kann ich diesen Wunsch sehr gut nachvollziehen.“