Vorverkauf beginnt

Ab dem heutigen Montag können Eintrittskarten für die neue Spielzeit erworben werden. Online finden Sie die Bestellseiten entweder über den entsprechenden Link auf der Liste der Veranstaltungen (dort finden Sie auch weitere Informationen zu den Angeboten) oder in der rechten Spalte der Startseite.

Eine Anleitung zur Online-Bestellung finden Sie hier…

Alternativ können Sie Karten in den folgenden Vorverkaufsstellen erwerben:
Schmallenberger Sauerland Tourismus GmbH, Poststraße 7, 57392 Schmallenberg
Bad Fredeburg Gewerbe und Touristik e.V., Am Kurhaus 4, 57392 Schmallenberg

 

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Mitgliederversammlung am 20.03.2024

Neben dem Jahresbericht des Vorsitzenden und dem Kassenbericht des Schatzmeisters standen die Vorstandswahlen im Vordergrund der Sitzung. Nachdem Martin Dornseifer (bisher Schatzmeister) und Berthold Zeppenfeld (bisher 2. Vorsitzender) für weitere Amtszeiten nicht zur Verfügung standen, wurden Jan Potthast als Schatzmeister und Dietmar Weber als neuer 2. Vorsitzender einstimmig gewählt. Peter Vogt dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren langjährigen Einsatz.

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Eliot Quartett konzertierte im Kreuzgang des Klosters Grafschaft

Viel Applaus gab es für das Eliot Quartett, das kurzfristig für das Malion Quartett am vergangenen Sonntag eingesprungen war.

Das Eliot Quartett gastierte nach zwei Jahren erneut im Schmallenberger Sauerland. Wie damals im MBZ begeisterten Maryana Osipova, Alexander Sachs, Dmitry Hahalin und Michael Preuß dieses Mal im historischen Kreuzgang des Klosters Grafschaft vor mehr als 90 Zuhörerinnen und Zuhörern.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Streichquartett g-Moll op. 74,3 von Joseph Haydn. Als zweites stand die Große Fuge B-Dur op.  133 von Ludwig van Beethoven auf dem Programm und nach der Pause musizierte das Eliot Quartett das fünfsätzige Streichquartett Nr. 3 F-Dur op.  73 von Dimitri Schostakowitsch.

Als Zugabe spielte das Quartett den fünften Satz – die Cavatina –  aus dem Streichquartett B-Dur op. 130 von Ludwig van Beethoven. Dieser Satz soll für Beethoven die “Krone aller Quartettsätze und sein Lieblingsstück” gewesen sein.

Text: Paul Siepe,      Fotos: Paul Siepe, Dietmar Weber

 

 

 

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Publikum erlebte eine großartige schauspielerische Leistung von Gilla Cremer

Einen ganz besonderen Theaterabend bescherte uns am am Sonntag, dem 18.02.2024, die Hamburgerin Gilla Cremer in der Aula des Schulzentrums. In ihrem Ein-Personen-Stück “Die Dinge meiner Eltern” agierte die Schauspielerin  ohne Pause fast zwei Stunden lang allein auf der Bühne und unterhielt das Publikum bestens. Außer den mehr als 17.000 “Dingen”, die sie im Haus ihrer Eltern nach deren Tod vorfand und die sie in die Kategorien “Behalten”, “Verkaufen”, “Verschenken” oder “Wegwerfen” zu ordnen versuchte, schilderte sie auf manchmal ernste und manchmal lustige Weise die Erinnerungen, die sie mit den Dingen verband. Als Kulisse dienten ihr ca. 30 Umzugskartons, die zunächst eine Projektionswand lieferten und im Laufe des Stückes auf virtuose Weise einzeln oder stapelweise bewegt wurden.
Insgesamt erlebten die knapp 90 Zuschauer/innen ein humorvolles Stück mit Tiefgang und auch ernsten Passagen und belohnten die Künstlerin mit lang anhaltendem Applaus.
Hier einige Fotos der Aufführung:

 

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Eindrucksvolle Auseinandersetzung mit dem Thema “Demenz”

Mit dem mehrfach ausgezeichneten Theaterstück “Vater” von Florian Zeller gastierte am Sonntag, dem 21. Januar, das Landestheater Detmold in der Aula des Schulzentrums. Die Inszenierung von Jan Steinbach fesselte das Publikum von der ersten Minute der Aufführung an und ließ es für die folgenden 85 Minuten nicht los. Aus der Perspektive des an Demenz erkrankten André (hervorragend gespielt von Gernot Schmidt) erlebten die knapp 80 Zuschauer/innen typische Situationen und Stationen im Leben von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und ihrer Angehörigen. Die Tatsache, dass die weiteren Rollen des Stückes von zwei Schauspielerinnen (Alexandra Riemann und Manuela Stüßer) sowie zwei Schauspielern (Aom Flury und Paul Enev) abwechselnd gespielt wurden, war nur auf den ersten Blick verwirrend und verstärkte umso mehr den Einblick in die sich steigernde Orientierungslosigkeit des Erkrankten.

 

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„Mit Tanz um die Welt“ beschwingt ins Neue Jahr

Mit sechzig Musikerinnen und Musikern war das Philharmonische Orchester Hagen am vergangenen Samstag zum Neujahrskonzert angereist. Das von der Orchesterleitung zusammengestellte Konzertprogramm „Tanz um die Welt“ verlangte ein großes Schlagwerk und eine verstärkte Bläserbesetzung, sodass die Bühne in der Stadthalle zuvor erweitert werden musste. – Der (Mehr-)Aufwand hat sich gelohnt!

Mit der „Schmallenberger Festouvertüre“ von Tobias Schütte und einer Begrüßung durch Bürgermeister Burkhard König wurde das diesjährige Neujahrskonzert eröffnet. Auf dem weiteren Programm, das von WDR-Moderator Stefan Keim humorvoll vorgestellt und kommentiert  wurde, standen u. a. Stücke von Emmerich Kálmán, Jacques Offenbach, Peter I. Tschaikowsky, Antonin Dvorák und Dmitri Kabalewski.

Sowohl das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung von Rodrigo Tomillo als auch die Gesangssolisten Susanne Serfling und Mirko Roschkowski  überzeugten die 680 Zuhörerinnen und Zuhörer auf ganzer Linie. Im Zusammenklang mit dem Orchester verwandelten die Sopranistin und der Tenor mit ihren ausdrucksstarken und kraftvollen Stimmen die Stadthalle in einen Konzertsaal. Beide treten gewöhnlich in großen Konzert- und Opernhäusern auf.

Der offizielle Teil endete mit Leonard Bernsteins Ouvertüre zum Musical „Candide“ und vier Stücken aus seinem Musical „West Side Story“. Einmal mehr konnten hier die Sopranistin und der Tenor ihr Können unter Beweis stellen. Das begeisterte Publikum honorierte die Partien von Susanne Serfling und Mirko Roschkowski mit stehendem Applaus. Natürlich hatten Orchester und Solisten noch zwei Zugaben in petto: „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“ aus dem Musical My Fair Lady von Frederick Loewe und „Lippen schweigen“ – Duett aus der Operette Die lustige Witwe von Franz Lehár. Zu guter Letzt durfte auch der Radetzky-Marsch nicht fehlen. Hier dirigierte Rodrigo Tomillo nicht mehr sein Orchester, sondern sein Publikum von der „Seitenlinie“. Die Konzertbesucher-innen und -besucher waren sich einig: Wieder einmal ging ein kurzweiliges und beschwingtes Neujahrskonzert viel zu schnell zu Ende.

(Text: Paul Siepe, Fotos: Berthold Zeppenfeld)

 

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Figurentheater vom Feinsten

In zwei Vorstellungen trat die diplomierte Figurenspielerin Stefanie Hattenkofer in der Aula des Schulzentrums mit ihrem Stück “Ein Besen für Hexe Hilda” auf. Nach einer Begrüßung durch die Leiterin des Schmallenberger Kulturbüros Saskia Holsträter begann das Geschehen auf der Bühne: Ein ausrangierter Badezimmerschrank, ein alter Holzstuhl, einige Hocker und ein Spiegel bildeten die Kulisse, in der Stefanie Hattenkofer ihre aus verschiedenen Alltagsgegenständen gebastelten Spielfiguren lebendig werden ließ. Aufmerksam verfolgten die jungen Zuschauer/innen die Hexe Hilda bei ihrer letztlich erfolgreichen Suche nach einem neuen Besen. Während am Vormittag die “Kulturstrolche” aus vier Schulklassen aus Schmallenberg, Gleidorf und Oberkirchen in der Theateraula zu Gast waren, konnten wir am Nachmittag ca. 50 Kinder im Alter ab drei Jahren zusammen mit Eltern/Großeltern begrüßen. Nach der Vorstellung hatten die Kinder Gelegenheit, Fragen an die Figurenspieler zu stellen und sich die Figuren aus der Nähe anzuschauen.

 

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Eindrucksvolle Inszenierung des Teatron Theaters

Nach Auftritten in Arnsberg, Eversberg und Olsberg gastierte das Teatron Theater Arnsberg mit der aktuellen Eigenproduktion “Bäume” gestern auch in Schmallenberg. In einer sehr eindrucksvollen Inszenierung präsentierten Ulla Almagor, Yehuda Almagor und Stefan Wolf Texte und Lieder zum Thema auf der Bühne der Aula des Schulzentrums. Begleitet wurden sie musikalisch von Gunther Tiedemann am Cello und Kunstwerke aus Holz von Sebastian Betz bildeten das Bühnenbild. Die Zuschauerinnen und Zuschauer folgten dem Geschehen auf der Bühne mit großer Aufmerksamkeit und bedankten sich mit stehendem Applaus bei den Künstlern.

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Albrecht Menzel und Matan Porat begeisterten das Publikum

Ein großartiges Konzert für Violine und Klavier erlebten die rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer vergangenen Sonntag im Musikbildungszentrum Südwestfalen in Bad Fredeburg. Der als „Teufelsgeiger“ des neuen Jahrhunderts von der Presse gefeierte Geigenvirtuose Albrecht Menzel trägt diesen Ehrentitel zu Recht. Hochvirtuos und nuancenreich spielte er zusammen mit dem israelischen Komponisten und Pianisten Matan Porat, der  kurzfristig für die erkrankte Magda Amara eingesprungen und aus Berlin angereist war, das Scherzo aus der F.A.E.-Sonate WoO 2 c-Moll und die Sonate Nr. 3 d-Moll op.108 – beide Werke von Johannes Brahms. Es folgte die „Carmen Fantasie“ von Franz Waxman, die beim Publikum Bravorufe und begeisterten Beifall auslöste. Die Künstler, die sich schon einige Jahren kennen, bildeten ein Einheit; sie beflügelten sich gegenseitig. Die Chemie zwischen den beiden war auch nach der Pause einfach stimmig. Die viersätzige Sonata A-Dur für Violine und Klavier von César Franck musizierten Albrecht Menzel und Matan Porat ausdrucksstark und technisch brillant – wie aus einer anderen Welt. Nach dem langanhaltenden Schlussapplaus spielten die Künstler als Zugabe noch ein Stück von Gabriel Fauré: „Après un rêve“ (Nach einem Traum). Kein Traum war dieses grandiose Konzert. Es wird den meisten Besucherinnen und Besuchern noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.

(Text: Paul Siepe; Fotos: Paul Siepe/Dietmar Weber)

 

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