Sonntag, 27.09.2026, 19:00 Uhr, KAMMERKONZERT MIT VIOLINE UND KLAVIER – MBZ Bad Fredeburg, Pk II

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Artikelnummer: 2026-09-27 Kategorie:

Beschreibung

„Klangliches Raffinement, lyrische Empfindsamkeit, einen markanten Zugriff und effektvoll ausgespielte Kontraste“, bescheinigten Fono Forum dem Duo Pietsch/Hayashida und hob besonders Franziska Pietschs Kreativität und ihren Reichtum an Ausdrucksfacetten hervor.

Franziska Pietsch, Violine
Maki Hayashida, Klavier

Programm

W. A. Mozart (1756-1791)
Violinsonate Nr. 28 e-Moll KV 304
Allegro
Tempo die Menuetto

Johannes Brahms (1833-1897)
Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78
Vivace ma non troppo
Adagio
Allegro molto moderato

Pause

Karol Szymanowski (1882-1937)
Violinsonate Nr.2 d-Moll op. 9
Allegro moderato. Patetico
Andantino dolce e tranquillo – Scherzando – Thema I
Allegro molto quasi presto

Johannes Brahms
Ungarische Tänze für Violine und Klavier

Franziska Pietsch – Das Fono Forum nennt sie eine der spannendsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation, ihre Interpretation besticht durch „raw expression“ und „special Innigkeit“ (Gramophone). Ihr Spiel ist geprägt von einem bewegten Leben, das sich in ihrer musikalischen Tiefe und Ausdruckskraft widerspiegelt. In Ost-Berlin geboren, debütierte sie mit elf Jahren als Solistin an der Komischen Oper Berlin und gewann mit zwölf den 1. Preis beim Bachwettbewerb Leipzig. Nach der Flucht ihres Vaters war sie in der DDR Repressalien ausgesetzt, bis sie im Westen ihre Karriere fortsetzen konnte. Nach dem Gewinn des Wettbewerbs „Maria Canals“ in Barcelona studierte sie an der Juilliard School New York bei Dorothy DeLay und absolvierte Meisterkurse u.a. bei Wanda Wilkomirska, Ulf Hoelscher, Herman Krebbers und Ruggiero Ricci.
Mit ihrem Projekt „musikMachtpoesie“ verbindet sie Musik und Sprache und gründete 2024 das Festival „WinterKlassik“. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in renommierte Säle wie die Elbphilharmonie, das Palais des Beaux-Arts, die Berliner Philharmonie und das Konzerthaus Berlin. Sie spielt eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1751.

Maki Hayashida
studierte bei Bernard Ringeissen (CNR de Rueil-Malmaison) und Karl Heinz Kämmerling (Hannover) und debütierte 1995 mit Beethovens 5. Klavierkonzert in der Alten Oper Frankfurt. Sie gewann u.a. den 1. Preis beim renommierten Wettbewerb „V. C. Righetti“ und ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin.
Ihr Interesse am Repertoire für Violine und Klavier führte zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Geiger Michael Jelden mit zahlreichen Radio-, TV- und CD Produktionen sowie ausgedehnten Konzertreisen durch Europa bis nach Dubai und Kairo. Seit 2018 spielt sie wieder intensiv mit Franziska Pietsch. Ihre gemeinsamen Alben mit Werken von Bartók (2021) und Dohnányi (2023) erschienen beim Label Odradec und erhielten herausragende Kritiken.

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