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Sonntag, 18.02.2018, 19.00 Uhr: Jan Weiler, „Maria, ihm schmeckt´s nicht“

Am Sonntag, dem 18.02.2018, ist in der Aula des Schulzentrums Schmallenberg das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel (WLT) mit „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ von Jan Weiler zu Gast. Wir erleben einen liebevollen Einblick in das Leben einer italienisch-deutschen Familie, die Sorgen und Freuden des Alltags, die prägenden Erfahrungen der ersten Jahre in der verheißungsvollen Fremde, die Erfolge und Misserfolge eines Lebens als „Gastarbeiter“. Im Mittelpunkt steht der Patrone Antonio, ein Mensch, dessen positive Haltung zum Leben ihn zu einem Charakter macht, dessen Energie seine gesamte Umgebung prägt und inspiriert.

Die Verfilmung des Romans von Jan Weiler kam 2009 in die Kinos und lief dort sehr erfolgreich. Mit einer sehr aufwändig gestalteten Bühnenfassung von Dirk Böhling setzt das WLT die Erfolgsgeschichte fort und wird mit einem großen Ensemble die Bühne der Schulaula füllen: Elf Schauspielerinnen und Schauspieler brillieren in mehr als 30 Rollen, farbenprächtige Kostüme, witzige Dialoge und mitreißende Gesangseinlagen werden das Publikum begeistern.

Zum Inhalt des Stückes: Jan und Sara sind bei Saras Eltern, um ihnen mitzuteilen, dass sie heiraten wollen. Während für Sara die Sache ganz einfach ist, findet sich der überforderte Jan mit einem Blumenstrauß in der Hand bei Antonio wieder – Saras Vater,der  Italiener ist! Die Nachricht schlägt in der Gastarbeiterfamilie ein und nach den ersten sorgenvollen Gedanken („Den da? Ursula, das Kind will uns verlassen!“) bremst nichts mehr Antonios Freude, einen neuen Sohn zu haben.

Es wird gefeiert, der neue Schwiegersohn wird der Nachbarschaft präsentiert, mit allen Freunden muss angestoßen werden, nachts kontrolliert der angehende Schwiegervater im Schlafzimmer des Paares und am nächsten Tag beim Spaziergang durch die Reihenhaussiedlung werden Jan die grundlegenden Wahrheiten des Lebens verkündet. Bald nach der Hochzeit geht es gemeinsam nach Italien, um Jan richtig in die Familie einzuführen. Probleme werden erfolgreich und sehr dynamisch gelöst, Sprachschwierigkeiten durch Leidenschaft überwunden, Fragen über die angemessene Essensration werden endgültig geklärt und historische Feindschaften mit dem verfemten Familienzweig gepflegt.
(Text und Foto des Theaters)

 

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