Kabarett mit Frank Lüdecke am 11.11.18 im „Habbels“

Wie in jeder Spielzeit haben wir auch für 2018/19 einen hochkarätigen politischen Kabarettisten für unser Programm engagiert. Am Sonntag, 11.11.2018,  gastiert Frank Lüdecke mit seinem Programm „Über die Verhältnisse“ um 19.00 Uhr in der Kulturbühne „Habbels“.

In seinem Programm wirft der häufig auch in Fernsehsendungen wie „Satiregipfel“ oder „nuhr im Ersten“  auftretende und vielfach ausgezeichnete Kabarettist  einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer, die sich etwa fragen, ob es noch „Familie“ oder schon „Whatsapp-Gruppe“ heißt? Erleben Sie politisches Kabarett, das hintersinnig und zugleich witzig und unterhaltsam ist . Weitere Informationen finden Sie hier...

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 15€ an den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse oder per Kurznachricht über das Kontaktformular dieser Homepage, klicken Sie bitte hier…

Beeindruckender Theaterabend

Vor fast vollbesetzter Aula im Schulzentrum präsentierte das Landestheaters Detmold die Komödie „Der Partylöwe“ von Lars Albaum. Das überaus spielfreudige Ensemble präsentierte sich in Bestform und verschaffte dem Publikum einen humorvollen und beeindruckenden Theaterabend.

Tim (Adrian Thomser) erklärt Isabel und Gisberth Storch (Natascha Mamier, Patrick Hellenbrand), wie er es schaffen will, den humorlosen Gisberth zum Partylöwen zu machen.

Der Minister Dr. Schelling (Henry Klinder) hält Tim (Adrian Thomser) für Gisberth Storch und plaudert die Machenschaften aus, mit denen er unsaubere Geschäfte macht.

Der Comedian Tim (Adrian Thomser), seine Ex-Geliebte (Jorida Sorra), Gisberth und Isabel Storch (Patrick Hellenbrand, Natascha Mamier).

Fotos von der Aufführung „Hokuspokus“

Leider fanden nur knapp 50 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Aula des Schulzentrums als das Filmtheater aus Essen die Komödie „Hokuspokus“ von Curt Goetz präsentierte. Die Anwesenden bereuten ihr Kommen nicht, weil das Ensemble eine  in Schwarz-Weiß-Optik und im Stil der Filme der 1950er Jahre gehaltene Inszenierung sehr überzeugend präsentierten. Die folgenden Fotos geben einen kleinen Einblick in die Aufführung:

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Impressionen vom „Kleinen Wassermann“

Gut 100 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die Inszenierung des Westfälischen Landestheaters  von Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“ in der Aula des Schulzentrums. Hier einige Impressionen:

Szenenausschnitt aus der Inszenierung des Landestheaters, v.links: Ina-Lena Dinse als Forelle, Felix Zimmermann als Wassermannvater, Banar Fadil als kleiner Wassermann und Julius Schleheck als Karpfen Cyprinus

Der Wassermann (Banar Fadil) erzählt den Fischen im Mühlenweiher von seinen Erlebnissen bei den Menschen: den beiden Forellen (Ina-Lene Dinse und Johanna Pollet) und dem dicken Karpfen Cyprinus (Julius Schleheck)

Blick in die ersten Reihen des Zuschauerraumes. Viele der kleinen Besucher stellten sich auf die Stühle oder setzten sich auf die Saalstufen, um noch näher am Bühnengeschehen zu sein.

Die fünf Schauspieler/innen bei einem der zahlreichen Songs v.li: Ina-Lena Dinse als Wassermannmutter, Felix Zimmermann als Wassermannvater, Banar Fadil als kleiner Wassermann, Johanna Pollet als Forelle und Julius Schleheck als Karpfen Cyprinus

Programm der Spielzeit 2018/19 online

Es ist soweit! Heute können wir das Programm der Spielzeit 2018/19 veröffentlichen. Während am Abend die Mitglieder der Kulturellen Vereinigung im Musikbildungszentrum Bad Fredeburg das Programm vorgestellt bekommen, ist es ab sofort auch hier auf der Homepage anzuschauen. Eine Übersicht finden Sie in der rechten Spalte unter Programm 2018/19 oder im Menü unter „Progamm“. Wir hoffen, dass wir für viele Kulturinteressierte in Schmallenberg wieder ein attraktives Angebot zusammengestellt haben und freuen uns auf viele schöne Theater- und Konzertabende.

Nach der Spielzeit ist vor der Spielzeit

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

die Spielzeit 2017/18 ist mit dem Auftritt von Fritz Eckenga zu Ende gegangen und wir sind froh und stolz, auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit zurückblicken zu dürfen. Das Programm stand durchgehend auf einem sehr hohen Niveau und die Zuschauerzahlen sind gegenüber den vorhergehenden Jahren deutlich angestiegen. Wir bedanken uns bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Wir hoffen, dass wir den positiven Trend in der Spielzeit 2018/19 fortsetzen können. Die Planungen dafür sind weitgehend abgeschlossen, letzte Verabredungen müssen noch getroffen und Verträge unterschrieben werden. Für den 12.07.2018 planen wir die Vorstellung des neuen Programms im Musikbildungszentrum Bad Fredeburg. Dann wird auch das Programmheft 2018/19 vorliegen und Termine und Inhalte des Programms können auf dieser Homepage eingesehen werden. Bis dahin wird hier nur bei Bedarf Neues eingestellt werden.

 

Besonderer Abend: Kabarett mit FRITZ ECKENGA

Teilweise spielte Eckenga sein Programm in einem Zottelfell. Auf die Frage nach dem „Warum?“ verwies er an seinen Regisseur, dessen Einfall das gewesen sei. Vermutlich wollte er damit seine These, der Mensch sei ein Trocken-Nasen-Primat, unterstreichen.

Das war ein besonderer Abend zum Abschluss der Spielzeit 2017/18. Die Schulaula war voll besetzt und der Dortmunder Kabarettist Fritz Eckenga war trotz der Niederlage seines Lieblingsvereins am Nachmittag in Bestform. Teilweise in ein Zottelfell gekleidet, ansonsten aber einfach in T-Shirt und Jeans, bescherte er den Zuschauerinnen und Zuschauern einen sowohl nachdenklich als auch lustigen Abend. Im ersten Teil warf er einen Rückblick in seine Kindheit und spielte kurz Kunstfiguren aus seinen früheren Programmen an (Fußballmanager, Bademeister). Der Titel des aktuellen Programms „Nehmen Sie das bitte persönlich“ wurde dabei deutlich, denn Eckenga reflektierte sehr persönlich über sich, seine Rolle als Künstler und sein Verhältnis zum Publikum. Er mache sich Sorgen, vom Publikum in Sozialen Netzwerken „disliked“ zu werden, er könne sich auch vorstellen, dass Zuschauer ihr Eintrittsgeld zurückverlangen, was mit der „Amazonisierung“ des Alltags zu erklären sei. Trotz dieser Sorgen fühlte sich das Publikum gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Nach der Pause dann Kabarett im erwarteten Stil: Unter dem Oberthema „Ängste der Menschheit“ lieferte Eckenga überaus wortgewandt ein Feuerwerk an Themen, die er auf seine unnachahmliche Weise kommentierte. Ängste vorm Stau auf der Autobahn wurden ebenso kommentiert wie Dinge, die mit Krankheit und Sterben zusammenhängen (Bakterien, Operationen, Patientenverfügung). Bei diesen und anderen Themen nutzte er viele Gelegenheiten auch links und rechts seines eigentlichen Gedankengangs treffende Pointen zu setzen und die Gelegenheit, Politisches zu kommentieren. „Wenn Jens Spahn länger Gesundheitsminister bleibt, werden kleinere operative Eingriffe demnächst vom Krankenhauspförtner durchgeführt.“ Pegida und AFD, die er als Dachverband für die Verbreitung von Angst titulierte,  empfahl er den Druck in ihren Köpfen unter Zuhilfenahmen geeigneter Bakterien „durch Darmentleerung entweichen zu lassen“. Mit einer „Schüppe Zuversicht“ wollte Eckenga sein Programm beenden. Deshalb rief er seinen verstorbenen „Oppa“ an, der sich aus einer „Cloud“ meldete und den Auftritt seines Enkels großväterlich freundlich kommentierte und ihn ermutigte, so weiterzumachen.

Das Publikum in der ausverkauften Schulaula bedankte sich mit kräftigem Applaus für einen beeindruckenden Kabarett-Abend.

Das Publikum belohnte das zweistündige Programm mit starkem Applaus und erhielt zwei Texte aus den Gedichtsammlungen des Kabarettisten als Zugabe, wobei das Gedicht von der Erschaffung Westfalens besonderen Anklang fand. Auch für Schmallenberg hatte Eckenga, der schon häufiger privat Urlaub im Schmallenberger Sauerland gemacht hat, noch einen Hinweis: „Ich weiß, dass einige Schmallenberger sich einen geeigneteren Theatersaal für Veranstaltungen wie diese wünschen. Angesichts der niedrigen Decke, der Garderoben und der völlig veralteteten Licht- und Tontechnik kann ich diesen Wunsch sehr gut nachvollziehen.“

Mitgliederversammlung – Teil 2

An den überaus gelungenen Auftakt mit einem Konzert von Schülerinnen und Schülern der Musikschule des HSK (s.u.) schloss sich eine harmonische Migliederversammlung an. Nach dem Bericht  des Vorsitzenden, dem Kassenbericht und der sich anschließenden Entlastung des Vorstandes standen Vorstandswahlen auf dem Programm. Im Einzelnen brachten diese folgende Ergebnisse:

a)   2. Vorsitzender: Berthold Zeppenfeld (Wiederwahl)

b)   Schatzmeister: Martin Dornseifer (tritt nach längerer Vakanz die Nachfolge von Christian Erb an)

c)  Beisitzer: Dietmar Weber (Nachfolger von Tiny Brouwers

d)  Kassenprüfer: Tiny Brouwers (Nachfolger von Dr. Hanns-Georg Kirschner)

Peter Vogt bedankte sich bei Tiny Brouwers für seine überaus erfolgreiche Arbeit als Beisitzer im Vorstand, sowie den gewählten Mitgliedern für ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die Arbeit der Kulturellen Vereinigung.

Während der erste Vorsitzende Peter Vogt Tiny Brouwers (links) nach überaus erfolgreicher Arbeit aus dem Vorstand verabschieden musste, konnte er Martin Dornseifer (rechts) als neuen Schatzmeister begrüßen.

Abschließend erfolgte ein Ausblick auf die Planungen für die nähere Zukunft, u.a. auf Überlegungen zur Gestaltung des 25-jährigen Jubiläums der Vereinigung im Jahr 2019. Der Spielplan 2018/19 wird in einer Veranstaltung im Sommer für Mitglieder und Interessierte vorgestellt.

Mitgliederversammlung – Teil 1

Als gelungener Auftakt und schöne Einstimmung zur Mitgliederversammlung am 22.03.2018 im Musikbildungszentrum Bad Fredeburg zeigten Schülerinnen und Schüler der Musikschule des HSK  aus der Klasse der Musiklehrerin Johanna Kaplanek ihr Können am Flügel bzw. mit der Querflöte. Die acht bis dreizehnjährigen Musikschüler/innen erhielten begeisterten Applaus für ihre tollen Auftritte.

Die Geschwister Lea und Philipp Müller vierhändig mit „Piano Song“ und „Party Dance I“ von Manfred Schmitz. Im Anschluss präsentierten beide zwei Solo-Stücke.

Lina und Marie Schnüpke spielten im Duett Werke von Mozart, de Boismorter und Mendelssohn.

Vincent Balkenhol spielte solo ein Stück von William Gillock und zusammen mit Frau Kaplanek das Stück „Candlelight Dinner“ von Daniel Hellbach.

 

 

Mika Thomee spielte Werke von Yiruma und Friedrich Kuhlau.

 

 

Marie Schnüpke spielte  zusammen mit ihrer Lehrerin Johanna Kaplanek ein Allegro von L. van Beethoven.

Der Vorsitzende Peter Vogt bedankte sich bei den sechs Schülerinnen und Schülern der Musikschule für ihren tollen Auftrittmit einer kleinen „Gage“!

Impressionen von der Aufführung „Kleiner Mann, was nun“, 18.03.2018

Mit einem abwechslungsreichen  szenischen Bühnenspiel präsentierte das Ensemble des Westdeutschen Tourneetheaters aus Remscheid eine sehr gelungene Bühnenfassung des weltberühmten Romans „Kleiner Mann, was nun“ von Hans Fallada . Regie: Claudia Sowa

Die „kleinen Leute“ löffeln die Suppe aus: Björn Lukas und Claudia Sowa als Ehepaar Pinneberg

Während in der Spielszene Johannes Pinneberg (Björn Lukas) versucht, einem Kunden (Björn Lenz) einen Anzug zu verkaufen, liest Claudia Sowa verbindende Passagen aus dem Originaltext von Fallada.

Die Weltwirtschaftskrise zwingt zum Sparen: Johannes Pinneberg (Björn Lukas) und seine schwangere Frau Emma (Claudia Sowa) stellen einen privaten Haushaltsplan auf; Kai Balke begleitet die Spielszenen mit Songs aus den 1920er Jahren.

Das Ensemble des WTT beim Schlussapplaus: Claudia Sowa, Björn Lenz, Björn Lukas, Kai Balke (v.l.)

Rund 80 Zuschauer/innen erlebten einen schönen Theaterabend in der Schulaula und spendeten dem engagierten Ensemble begeistert Applaus.