Hinreißendes Stück -Tolle Schauspieler

Zum Abschluss der Spielzeit gastierte die Komödie am Altstadtmarkt aus Braunschweig mit dem Stück „Frühstück bei Monsieur Henri“ in der Aula des Schulzentrums. Dem Autor des Stückes, Yvan Calbérac, ist es gelungen ein gleichzeitig hoch amüsantes und rührendes Familenstück zu verfassen, das von Ulli Kinalzik in der Titelrolle und Ronja Geburzky, Florian Battermann und Sonja Wigger in einer ansprechenden Kulisse mit großer Spielfreude, zahlreichen Kostümwechseln und hoher schauspielerischer Qualität präsentiert wurde. Die knapp 150 Zuschauer/innen verabschiedeten das Ensemble mit großem Applaus.

Großartige Pianistin führte in himmlische Sphären

Zum dritten Mal war die großartige Pianistin Aleksandra Mikulska auf Einladung der „Kulturellen Vereinigung.“ zu Gast im Musikbildungszentrum Südwestfalen in Bad Fredeburg. Virtuos spielte sie ihr Programm unter dem Titel „Ein Blick in den Himmel“ mit Werken von Frédéric Chopin und Franz Liszt. Höhepunkt des Abends war die Sonate h-Moll von Franz Liszt. Dieses Werk gilt als einer der Gipfelpunkte der Klaviermusik und ist für jede Pianistin/jeden Pianisten eine Herausforderung. Hier zeigte die Künstlerin ihr ganzes Können. Sie meisterte die Sonate, die in himmlische Sphären entführt, mit einer Brillanz, dass dem begeisterten Publikum fast der Atem stockte. Im bis auf den letzten Platz ausverkauften Kammermusiksaal konnte man zeitweise eine Stecknadel fallen hören.

Aleksandra Mikulska spielte Werke von Frédéric Chopin und Franz Liszt.
Die über 100 Zuschauer/innen waren begeistert vom Konzert und bedachten die Künstlerin mit lang anhaltendem Applaus.

(Text und Bilder: Paul Siepe, Dietmar Weber)

Rückblick auf die Mitgliederversammlung

Einen sehr harmonischen Verlauf nahm die Mitgliederversammlung am 07. März im Musikbildungszentrum Bad Fredeburg. Nach den Berichten des Vorstands über das vergangene Jahr wurden alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder in ihren Ämter bestätigt: Peter Vogt (1. Vorsitzender), Martin Dornseifer (Schatzmeister) und Paul Siepe (Beisitzer). Der Vorstand gab zudem einen ersten Einblick in die Planungen für 2019/20 und kündigte an, dass für die kommende Spielzeit eine neue Einteilung der Eintrittspreise mit moderaten Erhöhungen zu erwarten sei.

Der Vorstand der Kulturellen Vereinigung (v.l.): Peter Vogt, Martin Dornseifer, Dietmar Weber, Paul Siepe, Berthold Zeppenfeld

Jubiläumsfeier mit „Queenz of Piano“

Zur Feier des 25-jährigen Bestehens unserer Vereinigung waren zahlreiche Mitglieder, Abonnentinnen und Abonnenten und weitere Gäste unserer Einladung ins Musikbildungszentrum gefolgt. Nach einem Sektempfang würdigten zunächst der erste Vorsitzende der Vereinigung, Peter Vogt, und Bürgermeister Bernhard Halbe die erfolgreiche Arbeit der Vereinigung in den vergangenen 25 Jahren.

Es schloss sich das Konzert mit den „Queenz of Piano“ an. Jennifer Rüth und Ming spielten virtuos auf zwei hervorragenden Konzertflügeln, von denen sich einer im Besitz der Kulturellen Vereinigung befindet. Dabei präsentierten sie eine große Bandbreite von Klassik bis Pop und Musik aus verschiedenen Kulturen.

Das Publikum im voll besetzten Konzertsaal des Musikbildungszentrums in Bad Fredeburg war begeistert vom vielseitigen Programm der Künstlerinnen und entließ die beiden erst nach vier Zugaben.

Volles Haus bei „Biedermann…“

Eine beeindruckende Inszenierung des Klassikers „Biedermann und die Brandstifter“ erlebten die Zuschauer/innen, darunter auch 30 Schüler/innen des Literaturkurses des Gymnasiums, in der bis auf den letzten Platz besetzten Theateraula. Das Ensemble des Theaters Schloss Maßbach präsentierte eine werkgetreue Fassung des zeitlos aktuellen Stückes von Max Frisch in einer variablen Kulisse.

Der Chor der Feuerwehrleute als Video-Einblendung kann Biedermann trotz eindringlicher Warnungen nicht überzeugen.
Mit einem Abendessen will Biedermann die Brandstifter zu seinen Freunden machen (v.l.): Schmitz (Alexander Bräutigam), Gottlieb Biedermann (Marc Marchand), Babette Biedermann (Susanne Pfeiffer), Dienstmädchen Anna (Anna Schindlbeck) und Eisenring (Benjamin Jorns).
Anna, Gottlieb und Babette realisieren die Bedrohung, die von den Brandstiftern ausgeht
Der ehemalige Ringer Schmitz gibt eine Vorstellung als „Jedermann“.

Fulminanter Auftakt ins Jubiläumsjahr

Mit dem Neujahrskonzert erlebten ca. 750 Zuhörerinnen und Zuhörer im Kurhaus Bad Fredeburg einen fulminanten Auftakt ins Jubiläumsjahr 2019. Das Philharmonische Orchester Hagen spielte unter Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton ein Konzert mit anspruchsvollen Stücken von Gershwin, Schostakowitsch, Hindemit, Bernstein und Ellington. Nachdem auch Johann Strauß‘ „An der schönen blauen Donau“ erklungen war, folgte als Uraufführung die „Schmallenberger Festouvertüre“. Dieses Musikstück hat Tobias Schütte aus Berghausen im Auftrag der Kulturellen Vereinigung komponiert. Peter Vogt, Vorsitzender der Vereinigung, „überreichte“, das Stück allen Schmallenbergerinnen und Schmallenbergern als Geschenk zum 775-jährigen Stadtjubiläum.

Nachdem Peter Vogt (vorne links) die Schmallenberger Festouvertüre der Stadt zum Geschenk gemacht hat, erläutert der Komponist Tobias Schütte sein Werk.

Beeindruckender Theaterabend

Vor fast vollbesetzter Aula im Schulzentrum präsentierte das Landestheaters Detmold die Komödie „Der Partylöwe“ von Lars Albaum. Das überaus spielfreudige Ensemble präsentierte sich in Bestform und verschaffte dem Publikum einen humorvollen und beeindruckenden Theaterabend.

Tim (Adrian Thomser) erklärt Isabel und Gisberth Storch (Natascha Mamier, Patrick Hellenbrand), wie er es schaffen will, den humorlosen Gisberth zum Partylöwen zu machen.

Der Minister Dr. Schelling (Henry Klinder) hält Tim (Adrian Thomser) für Gisberth Storch und plaudert die Machenschaften aus, mit denen er unsaubere Geschäfte macht.

Der Comedian Tim (Adrian Thomser), seine Ex-Geliebte (Jorida Sorra), Gisberth und Isabel Storch (Patrick Hellenbrand, Natascha Mamier).

Fotos von der Aufführung „Hokuspokus“

Leider fanden nur knapp 50 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Aula des Schulzentrums als das Filmtheater aus Essen die Komödie „Hokuspokus“ von Curt Goetz präsentierte. Die Anwesenden bereuten ihr Kommen nicht, weil das Ensemble eine  in Schwarz-Weiß-Optik und im Stil der Filme der 1950er Jahre gehaltene Inszenierung sehr überzeugend präsentierten. Die folgenden Fotos geben einen kleinen Einblick in die Aufführung:

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Kabarett mit Frank Lüdecke am 11.11.18 im „Habbels“

Wie in jeder Spielzeit haben wir auch für 2018/19 einen hochkarätigen politischen Kabarettisten für unser Programm engagiert. Am Sonntag, 11.11.2018,  gastiert Frank Lüdecke mit seinem Programm „Über die Verhältnisse“ um 19.00 Uhr in der Kulturbühne „Habbels“.

In seinem Programm wirft der häufig auch in Fernsehsendungen wie „Satiregipfel“ oder „nuhr im Ersten“  auftretende und vielfach ausgezeichnete Kabarettist  einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer, die sich etwa fragen, ob es noch „Familie“ oder schon „Whatsapp-Gruppe“ heißt? Erleben Sie politisches Kabarett, das hintersinnig und zugleich witzig und unterhaltsam ist . Weitere Informationen finden Sie hier...

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 15€ an den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse oder per Kurznachricht über das Kontaktformular dieser Homepage, klicken Sie bitte hier…

Impressionen vom „Kleinen Wassermann“

Gut 100 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die Inszenierung des Westfälischen Landestheaters  von Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“ in der Aula des Schulzentrums. Hier einige Impressionen:

Szenenausschnitt aus der Inszenierung des Landestheaters, v.links: Ina-Lena Dinse als Forelle, Felix Zimmermann als Wassermannvater, Banar Fadil als kleiner Wassermann und Julius Schleheck als Karpfen Cyprinus

Der Wassermann (Banar Fadil) erzählt den Fischen im Mühlenweiher von seinen Erlebnissen bei den Menschen: den beiden Forellen (Ina-Lene Dinse und Johanna Pollet) und dem dicken Karpfen Cyprinus (Julius Schleheck)

Blick in die ersten Reihen des Zuschauerraumes. Viele der kleinen Besucher stellten sich auf die Stühle oder setzten sich auf die Saalstufen, um noch näher am Bühnengeschehen zu sein.

Die fünf Schauspieler/innen bei einem der zahlreichen Songs v.li: Ina-Lena Dinse als Wassermannmutter, Felix Zimmermann als Wassermannvater, Banar Fadil als kleiner Wassermann, Johanna Pollet als Forelle und Julius Schleheck als Karpfen Cyprinus